… tut es einfach nur weh.
Am Samstag gegen 12 Uhr eröffnete Frankfurts erstes Veganes Cafe, namens Edelkisosk. Ich habe mir natürlich nicht nehmen lassen dort vorbei zu schauen und mich von dem Veganen Gebäck zu überzeugen.
Wir kamen so gegen Halb 1 an und sind zuerst an dem Laden vorbei gelaufen. Da es von aussen gar nicht dekoriert war, nur ein kleiner Aufsteller darauf hin wies das dort überhaupt irgendetwas öffentliches Statt fand. Kurz gesagt, jeder der nicht informiert war wäre daran vorbei gegangen ohne rein zu gehen. Schade eigentlich. Das ist natürlich nicht dramatisch, dennoch etwas schade, denn die Cupcakes, Kuchen und Torten waren einfach genial. Ottonormal esser würde nie merken das dort kein Tier für die Leckereien gelitten hat.
Ich hatte eine Torte mit dem Logo des Ladens bestellt, und wurde nicht enttäuscht. Weder zu süß noch zu lasch. Alles stimmte. Auch die Auswahl an Veganen Getränken überraschte mich sehr. Preise waren alle sehr akzeptabel und nicht übertrieben. Was mich sehr freute.
Der Laden wurde mit viel liebe hergerichtet. Alles passend zu thema Veganes Leben. Die Möglichkeiten Zeitschriften mit Informationen sowie Shirts und Taschen zu kaufen waren auch gegeben. Für den ersten Start also sehr gelungen. Dennoch gibt es einige Punkte die ich als Negativ empfand.
Mir ist bewusst das dieses Cafe sich noch entwickeln muss, daher auch diese Punkte die vllt auch gehör finden.
- Sitzplätze: Natürlich zieht so ein laden viele alternative an, die auch kein Problem haben auf dem Boden zu sitzen, aber die paar Sitzmöbel laden wirklich nicht zum längeren verweilen an. Wie wäre es mit eine kuscheligen lagen Sitzbank an der Wand? da hätten viel mehr Leute die Möglichkeit gehabt sich zu setzten und sich zu unterhalten. Dann wäre ein cupcake mehr drin gewesen
Fakt war das wir da mit den tellern mitten im Weg standen und sich ein unwohl sein entfaltete. Schade eigentlich
- Nicht nur süßes: Torten, Cupcakes etc ware sehr Lecker, aber wie wäre es mit nem Sandwich oder Salaten? Ich hatte schon gehofft das dort noch etwas mehr Auswahl zu finden Sein wird, um evtl. in der Mittagspause sich mal was leckeres kaufen zu können.
- Keine Beschriftung: Leider war nichts beschriftet, sprich man musste direkt an der Kasse erst einmal nachfragen was denn nun was ist… zudem waren die Schokibars mit keinem Preis versehen. Ich weiss immer noch nicht wie viel ich bezahlt habe.
- Keine eindeutige CI: Okay das ist jetzt jammern auch sehr hohen Niveau ;D aber es gibt bis auf das V Logo und dem eigensinnigen Wolflogo kein eindeutig durchgehendes CI. Schade schade … Von der Website bis hin zu den Flyer und dem Ladenaushang, wirkt alles viel zu bund und nichts passt irgendwie zusammen. Geschweige denn von der Typographie. Die Konsole in der Ecke ist zwar niedlich, aber die Frage stellt sich … wer geht in ein Veganes Cafe zum SNES zocken? o.O Okay ich gebs zu iwie ist es schon ganz lustig
- Musik: Ein wenig Musik hatte auch gefehlt
Bis auf das Vegane Konzept gibt es scheinbar kein Konzept. Schade aber iwie auch passend zu der Cliente die ich dort sehen konnte.
Fazit: Sehr viel luft nach oben. Dennoch empfehlenswert, es schmeckt und die Mitarbeiter wirken sehr Nett. Es ist so schön zu sehen wie viele Veganer (meist jüngere) es in Frankfurt gibt und mit wie viel Liebe alles verwirklicht wurde.
Ich komme wieder
In letzter zeit geht mir das Thema Ernährung erneut sehr durch den Kopf. Vor ca einem Jahr habe ich ein radikales experiment gewagt und meine Ernährung für einige Monat auf Vegane Lebensmittel umgestellt. Es war im Grunde einfacher als Gedacht und machte spass da ich wirklich einige neue Möglichkeiten kennen lernen konnte meine Lebensmittel zuzubereiten. Das einzige was etwas gestört hatte war die Auswahl an Lebensmitteln unterwegs. Man musste im Grunde den Tag vorher durchplanen, manchmal sogar einen Tag oder zwei im Vorraus, um sicher zu gehen das man nicht unterwegs hungern muss.
Ich wollte ausserdem verhindern mich zu einseitig zu ernähren bzw zu sehr auf etwas zu verzichten. Musste ich überraschender weise auch nicht. Es gab für alles alternativen, dadurch das dass Fleisch nicht im Mittelpunkt stand musste man ein Gericht komplett umorganisieren und es wurde sogar aufgewertet.
Der negative Nebeneffekt waren die Menschen in der Umgebung dennen man immer wieder erklären musste warum man darauf verzichtet. Dadurch das der eigentliche bewegrund das interesse an einer anderen Ernährung war, hielt dies nicht sehr lange und ich kehrte zum teil zurück zu meiner Gewohnheit auch mal Fleisch zu essen.
Über die Zeit veränderte sich mein Blickwinkel, meine Einstellung wandelte sich. Ich fing an zu grübeln, durch den Schritt mich auf das Judentum einzulassen und das weglassen von Schweinfleisch-Produkten merkte ich das es nach einem Jahr Verzicht immer leichter wurde. Es fehlt mir nicht mehr Schwein zu essen. Und da ich eh einige Gerichte weiterhin Vegan koche, sprich Suppen ohne Fleisch stattdessen mit Sonnenblumenöl, konnte ich mich immer mehr damit anfreunden auf Fleisch zu verzichten.
Dennoch ist es schwer komplett das ganze Fleisch zu verbannen, da ich nicht alleine Lebe und mein Partner nicht auf Tierprodukte verzichten möchte. Das toleriere ich so gut es geht, auch wenn es nicht einfach ist. Letztes Weihnachten gab es bei uns zuhause ein Vegetarisches Weihnachtsfest, ok es war sogar alles Vegan
Alle wurden Satt und es blieb sogar was übrig, das die Tage noch gegessen wurde.
Doch wann kam jetzt der erneute Entschluss? Also, im Grunde fing es erneut so richtig an als ich Anfang Januar in Berlin war. Dort gibt es Deutschlands ersten Veganen Supermarkt mit dem Namen “Veganz“. Okay ich war jetzt nicht soo überwältigt von der Vielfalt an Sojaprodukten, aber es war schon toll. Halt etwas anderes und man musste sich keine sorgen machen was man gerade kauft. Obwohl man sich den Blick auf die Rezeptliste trotzdem geben muss ist alles Vegan
… okay der Scheibenkäse und Jogurt war jetzt ein Reinfall… aber mein Neues Kochbuch “Vegan ganz lecker!” hat mich jetzt nicht, umgehauen aber nett illustriert und tolle Rezepte war eine bereicherung.
Das Wochenende fing an mich erneut ins grübeln zu bringen. Da ich eh schon immer seltener Fleisch aß und mich der Geruch und der Gedanke an die Leidenden Tiere nicht mehr losliess beschloss ich erneut auch unterwegs aufzuhören Fleisch zu essen. Bis auf kleine ausnahmen, habe ich dieses Jahr 2012 nach meinem Berlintrip kein Fleisch gegessen.
Das Leid der Tiere wird immer mehr ein Grund für diese, meine Entscheidung. Ein Gespräch vor einigen Jahren mit einem Bekannten der fest der Meinung war das Tiere keine Gefühle haben, kamen mir immer wieder in den Sinn. Wenn ich dann unsere beiden Katzen spielen und sich begeistern sehe… oder sich erschrecken oder Angst haben vor etwas. Dann kann ich das nicht glauben, habe ich nie und werde ich nicht. Tiere sind Lebewesen wie wir auch. Ihnen gehts manchmal nicht gut oder sind ab und an auch traurig. Wer ein Haustier hat und sich auf dieses Einlässt merkt das schnell. Es ist einfach eine Frechheit und Augenwischerei wenn man Tiere als “Nutztiere” deklariert und Ihnen jegliche art von Gefühl aberkennen.
Es ist so absurd, die meisten Fleischkonsumenten die wirklich Täglich Fleisch zu sich nehmen, können sich nicht einmal anschauen wie ein Tier geschlachtet wird! Was ist das bitte für eine Welt? Das macht mich wirklich betroffen. Ich habe so ein Mitleid mit den Lebewesen die verkümmern und dann geschlachtet werden.
Ich surfte etwas herrum und traf auf einen recht drastischen vergleich. Die “Moderne” Tierhaltung wurde mit der Sklaverei und sogar mit dem Holocaust verglichen. Ein Krazzer Vergleich aber ist dies Falsch? Lest selbst:
Dr. Helmut Kaplan, Autor und Philosoph, schreibt: »Unsere Enkel werden uns einst fragen: Wo wart ihr während des Holocaust gegen die Tiere? Was habt ihr gegen diese entsetzlichen Verbrechen gemacht? Ein zweites Mal können wir uns nicht darauf hinausreden, nichts gewusst zu haben«. Der Holocaust fand statt, weil Menschen vor der Grausamkeit ein Auge zudrückten.
Es ist leider so wahr. Jeder der Fleisch isst und dieses Elend unterstützt macht sich eines Verbrechens strafbar. Ein Verbrechen gegen kostbare Lebewesen. Das ist einfach nur Falsch!
Ich möchte das nicht mehr, ich möchte nicht das Kühle für mich vergewaltigt werden!

Ich möchte nicht das Tiere für mich in kleinen Käfigen gehalten und versklavt werden.
Ich möchte nicht das ein Tier ermordet werden um für mich Fleisch zu bringen.
Ich möchte nicht daran Schuld sein das ein Lebewesen sich nicht nach eigenen Wünschen entwickeln kann, nur weil ich es nicht anders gelernt habe. Mein Körper, mein Gehirn ist so weit entwickelt und erkennt was Falsch ist, ausserdem möchte ich mich nicht mehr so Primitiv ernähren. Ich bin im Jahr 2012 Angekommen!
Eine Moderne ausgewogene Ernährung muss keine Tiere enthalten! Denk mal drüber nach
… lese viel zu selten welche. Warum? Liegt meist daran das es kaum Comics gibt die mich ansprechen. Ich bin zudem kein “superhelden” fan.. sprich alles was rund um Marvel geht langweilt mich in Comic form. Es wirkt immer irgendwie gleich.
Angefangen Comics zu lesen habe ich recht früh mit der Mickey Mouse, wobei mich da mehr das Spielzeug zum basteln interessiert hat als die eigentlichen Comics. Das kam erst nach und nach. Wirklich intensiv Comics gelesen habe ich mit ca 15 / 16 Jahren. Ich lernte Evil Ernie kennen und war begeistert. Daraufhin kam Lobo, Spawn das ging dann über zu den Simpsons und Futurama. Ich habe natürlich noch ausschau gehalten nach anderen Comics.
Unter anderem Kam dann “Betty” dazu… wobei mich das nicht so in den Bann gezogen hat. Einige Mangas habe ich gelesen, nur hielt es mich da auch nicht wirklich lang. Irgendwann wurde Evil Ernie eingestellt die Anderen Seitencharaketere wie Lady Death fand ich nicht ganz so spannend weshalb ich die Comics auch nicht gern las. Ich blieb für eine zeit bei Futurama hängen. Die Comics waren ganz groß viel besser als die Serie am Anfang. Viele Links zu den Simpsons und einige Details die mich begeistert haben. Bis ich final dann zu JTHM ( Johnny the Homicidal Maniac ) gekommen bin
Sehr dunkel sehr böse. Ich liebte es wie damals die Evil Ernie Geschichten. Leider war diese Serie auch nur recht kurz.
Lange passierte dann nichts mehr. Ich hatte dann die Marvel ComicApp fürs iPad geladen und war echt begeistert. Der Lesefluss ist echt super und da man nicht alles sieht bleibt es spannend und man schmuld nicht immer
. Das problem ist wie anfangs schon geschildert, mag ich diese ganzen Marvel helden Geschichten nicht
und somit auch die Bereitschaft Geld auszugeben für etwas was einen solala gefällt blieb aus.
Seit einiger zeit bin ich auf die Webcomics gestossen. Natürlich war mir “nichtlustig” schon ein begriff, aber ausser einem kurzen lächeln war da nix was mich bewegt hat. Zudem waren das auch keine wirklich großen Geschichten,eher Sidegags. Irgendwann kam dann Flix und Beetlebum. Durch die kam ich dann wieder in den Geschmack öfters zu lesen… Das letzte was mir so vor die Finger gekommen ist war ein weiterer webcomic, der auch als ipad variante erschienen ist, nämlich “Die Wormworld Saga”. Sehr schön illustriert und aufgebauter Comic der einen so richtig in den Bann zieht und nicht loslassen will. Was nebenbei noch ganz genial ist. Das Ganze Projekt wurde nur ermöglich durch die Beiträge die durch die Plattform “Kickstarter.com” erwirtschaftet wurden.
Was für mich als Internet junkie nochmal ein Grund ist den Comic hier weiter zu empfehlen
Ausserdem ist dieser Kostenlos für alle online zu lesen
www.wormworldsaga.com
Ich könnte einiges hier aufzählen was ich für gelungen und fesselnd halte, aber das ist nicht der Sinn dieses Beitrages. Comics sind einerseits eine Geschichte die erzählt wird andererseits ein keines Kunstwerk was auch für sich selbst stehen kann. Dies fand ich schon immer sehr faszinierend
Ich finde es nur schade das es nur wenige Schmuckstücke gibt die mich wirklich ansprechen, zum lachen oder weinen bringen können…
Was ist besser als zwei dinge die man eh gerne macht? (lesen und kunst gucken) …
SEX :D
Es ist jetzt eine weile her, aber ich hatte mal ein Gespräch mit einem der sehr viel Sport betreibt. Meiner Meinung nach grenzt es zwar schon etwas an suchtverhalten was er da an den Tag legt aber das ist für das Thema jetzt egal
. Früher oder später kamen wir dann auf das Thema “Gesundes Essen” uns kosten zu sprechen. Ich hatte mir Clementinen gekauft, nicht die aus dem Säckchen sondern so einzelne. Auf dem Preis habe ich nicht geachtet da mir der Geschmack, und die schöne dicke schale wichtiger waren als der Preis ( nicht immer eine gute eigenschaft von mir ). Gefühlt, also ich kann es nicht mit höchster sicherheit sagen, sind diese auch gesünder… aber wer weiss das schon so genau. Aufjedenfall sind diese Clementinen um ein vielfaches teurer wurde mir gesagt, als die günstigen im Säckchen. Das nahm die Person dann gleich auf und fragte mich warum ich nicht die günstigen nehme und 99 cent schon viel zu viel dafür gewesen wäre aber noch bezahlbar ist. Ich war ein wenig verblüfft da er mal erzählt hatte das ihm gesunde und ausgewogene Ernährung sehr wichtig ist, da er ja viel sport betreibt und somit seinen Körper gut nähren möchte. Naja aus dem einen mal sind nun regelmäßige Diskussionen um wert der Nahrung geworden, die extrem lässig sind.
Ich gebe gerne Geld für meine Lebensmittel aus, da diese wie der Name schon sagt für mein Leben ein “Mittel” zur Bereicherung darstellen. Unser Körper ist eine art Motor und diesen möchte ich nicht mit minderwertigen Treibstoff betreiben. So versuche ich größtenteils auf Geschmachsverstärker und ähnliches zu verzichten. Was nicht immer eine günstige variante ist sich zu ernähren…
Wie dem auch sei, diese Person regte sich nun einige male über den Geldwert auf den ich in meine Lebensmittel investiere. Wir sprechen hier nicht um umsummen sondern wirklich nur um 1 – 3 € mehr, was nicht wirklich viel in meinen Augen ist. Doch dies scheint für ihn zu viel zu sein, warum auch immer. Nebenbei bemerkt, dieser Mensch gibt einen bazen voll Geld für Sportzubehör aus! Sachen die in seinem Augen wichtig sind, aber auch günstiger gehen würden. Ich meine wer gibt freiwillig gerne ca 8000€ für ein Fahrrad aus? 800€ finde ich schon zu viel, dennoch erträglich wenn man ein Gutes Fahrrad haben möchte…
Was diese Debatte aufzeigt ist aber etwas sehr essenzielles was unsere Gesellschaft immer mehr vergisst. Was wir zu uns nehmen ist unser Antrieb, nehmen wir nur schlechtes zu uns, werden wir Höchstwarscheinlich auch so funktionieren. Nämlich schlecht! Natürlich muss jeder sehen wie und wo man sein Geld hin investiert, aber in meinen Augen gibt es nichts wichtigeres als die Gesundheit des eigenen Körpers, welcher pflege und einen guten “Treibstoff” benötigt. Da an diesem Ende zu sparen sehe ich als vollkommen falsch an! Aber in dem ganzen Sparwahn und der ganzen Konsumgeilheit ist den Menschen nicht wichtig was sie zu sich nehmen, sondern was sie den anderen Präsentieren können… erbärmlich
In meiner Umgebung gibt es meist zwei typen von Menschen, die die in einer langen Beziehung leben und die die immer als Single herrum laufen oder nur kurze Beziehungen führen. Darunter sind natürlich auch sicher einige die gerne eine längere Beziehung führen wollen, aber nicht den Richtigen Partner gefunden haben. Kann man nicht ändern… bei anderen habe ich oft das Gefühl das Sie keinerlei ausdauer haben.
Eine Beziehung ist auf jedenfall eines: Arbeit! Klingt zwar doof, ist aber in der Tat so. Man muss, vor allem wenn man zusammen lebt, sehr viel dafür tun das eine Beziehung funktioniert. Angefangen mit den Pflichten… abschliessend mit dem Knistern. Es ist am Anfang einer Beziehung immer sehr aufregend und man möchte den anderen gar nicht mehr los lassen. Bis der Zeitpunkt kommt wo einen dann der Alltag versucht zu überrollen. Plötzlich ist man von Kleinigkeiten genervt und alles passt irgendwie nicht. Evtl. kommen auch noch kleine Eifersüchteleien hinzu.
Wenn man sich ergibt und einfach nicht gegensteuert, endet alles in einem Scherbenhaufen. Aber warum gibt es einige die dauernd von einer Beziehung zur anderen springen und sich nie wirklich binden können? Ich habe die Vermutung das eine Aufgabe wesentlich leichter fällt als an einer Beziehung zu arbeiten und auf den anderen zuzugehen. Stattdessen wird sich einfach getrennt und weitergezogen. Was ja nicht nur in Beziehung sondern mit fast allem was evtl. etwas anstrengender sein könnte geschied.
Wieso hält also eine Beziehung so lange? Ich glaube es muss von Anfang an alles passen. Klar kennt man die andere Person nicht so wirklich und lern diese erst nach einer weile kennen. Man übersieht einiges am Anfang, aber wenn das Fundament stimmt kann im Grunde nichts schief gehen. Weiterer Punkt ist, das beide an einem “zusammen” interessiert sein müssen, ansonsten ist der nächste Streit auch der letzte…
Um dieses interesse aber kontinuierlich beizubehalten ist es wichtig den anderen zu überraschen. Man muss weiterhin interessant für den anderen sein. Man darf sich nicht gehen lassen, muss weiterhin sich selbst treu bleiben und auch ein wichtiger Punkt: dem anderen Freiraum lassen!
Hierzu gehört natürlich auch vertrauen, ohne ist jedes Fundament so stark es ist nutzlos. Ein mix aus diesen Faktoren ergibt eine Gesunde und langjährige Beziehung… zumindest hab ich diese Erfahrung gemacht. Ich sehe oft Pärchen auseinanderdriften weil eines dieser Punkte einfach nicht beachtet wird.
Sex ist auch ein Großer Punkt in einer Beziehung der funktionieren muss… und da ist wichtig das jeder auch für sich selbst weiss was er oder sie mag. Es gibt nichts schlimmeres als Personen die nicht einmal selbst wissen was Sie mögen, oder gar nicht zum eigenen Körper stehen können. Wie soll ich jemanden Lieben und Attraktiv finden wenn der andere dies nicht ausstrahlt? Genau das ist der Punkt… wie RuPaul so gerne sagt “Wie kann dich jemand lieben, wenn du dich selbst nicht lieben kannst?” ( frei übersetzt
) so sehe ich das auch!
Was ich noch sehr lustig finde, was normal eigentlich nur bei Heten der fall ist (dachte ich zumindest)… wenn der eine Partner sich mal alleine ein Porno anschaut, oder ähnliches und die andere Person ihn oder sie dabei “erwischt”. Dann eine riesen Szene daraus zu machen finde ich so unglaublich sinnlos. Als würde man sich von anderen Menschen nicht angezogen fühlen? Der die Partner/in muss ja nicht immer das idealbild vom Traumpartner darstellen… und wenn man einen anderen Typen Mensch anziehend findet oder kurz gesagt “geil” findet. Hey was solls?
Phantasien sind doch was schönes… man muss und sollte eh nicht alles ausleben, denn das ist meist eine Enttäuschung… aber was wäre das leben ohne Phantasie? Trist langweilig und viel zu real
(ach wie passend das ich das gerade zum Valentinestag schreibe oder? … war wirklich keine Absicht … aber passt!
)
Frauen haben zu Recht eine sehr lange zeit für Ihre Rechte gekämpft. Ich selbst bin mit Zwei Schwestern “gesegnet” und wurde im Großen und ganzen auch so erzogen, dass Frauen und Männer die gleichen Rechte und Pflichten haben. Sprich Kochen, Putzen etc alles was so anfällt machen beide … keine Macho Kacke keine Diskriminierung, jeder hilft mit. Meine Schwestern haben sich selbst für Ihre Zukunft entschieden und wurden von meinen Eltern auch gefördert.
Ich habe daher auch ein (würde ich sagen) modernes Weltbild von der Frau in unserer Westlichen Gesellschaft. Frauen haben und sollten die gleichen Rechte und Pflichten haben wie jeder Mann auch. Ok? Haben wir mal die Grundlage geklärt…
Das es leider immer noch Ungleichheiten, Berechtigung oder auch nicht in sachen Gehalt gibt, ist nicht schön aber daran wird hoffentlich auch schon gearbeitet. Spätestens seit dem wir eine Oma Frau als Bundeskanzlerin haben.
Nun habe ich Bewusst nicht “Feminismus Heute” oder “Feminismus 2012″ sondern “Feminismus 2.0″ gewählt als Überschrift für diesen Artikel. Mich nervt es wenn Frauen urplötzlich rumnörgeln das man angeblich im Netz soooo wenig Frauen hat die sich im/am Netz beteiligen. Das ist so ein Schwachsinn und regt mich jedes mal auf. Gucken wir uns mal an warum dies so ist:
Wenn Frauen nicht Automechanikerin werden ist es normal … keine nörgelt das die Werkstatt nebenan keine Frau angestellt hat. Und warum sind so wenig Frauen ( es gibt einige ja, auch gute ja!) in diesem Berufszweig? Weil viele Frauen nicht großartig interesse an diesem Beruf haben…
Das Beispiel möchte ich auch auf Größere Internetseiten wie Gadget Seiten übertragen. Ja es gibt Frauen die sich detailliert mit Gadgets beschäftigen, aber es sind nunmal nicht so viele. Dann aber rum zu weinen das es so wenige gibt? WTF? Wenn Du ne Frau bist und dich für Gadgets interessierst dann mach doch eine Seite auf … WO IST DAS PROBLEM?
Es gibt auch Frauen die so etwas tun und sich nicht beklagen. Seit einer weile höre ich aber nur so Feministenmüll der den Frauen mehr schadet als hilft. Natürlich ist es etwas “unfair” wenn man vor Frauen warnt, da sie einen wie bei Julian Assange in die Kacke reiten können … (reiten höhö). Das tut aber ein normaler Mensch nicht, genauso weiss jeder das nicht jeder Mann ein Machoarsch ist und Frauen unterdrücken möchte.

Was ich eigentlich sagen will … bevor man sich einer unsympatischen Person wie Alice Schwarzer anschliesst… Mädels setzt euch hin und macht euer ding. Wenn ihr spass an Gadgets, Autos, Stricken oder sonst was habt und dies im Netz Thematisieren wollt. Macht es!!! Aber hört auf euch die Opfer Kappe aufzusetzen… das tun genug andere und es nervt Gewaltig!
Ich weiss auch nicht obs soooo förderlich ist sich als alternative abzuschotten und Gruppen wie Maedchenmannschaft (welche ich hier nicht verlinken möchte weil ich so etwas nicht unterstütze) zu bilden…
Ein Internet für alle! JAWOHL!
Danke!
Ja ein ewiges hin und her … vor einigen Wochen habe ich mich entschieden WordPress zu verlassen. Gründe dafür waren unter anderem meine php / CSS / JS skills etwas aufzufrischen. Dies mit erfolg und ich war auch recht zufrieden mit dem Ergebnis. Ich habe viel zeit benötigt es soweit hin zubauen das ich damit arbeiten kann. Und dennoch bin ich zurück zu WordPress? Ja bin ich… es gibt einige Gründe dafür.
Ich war ja im Grunde nie unzufrieden mit WordPress. Nein im Gegenteil, der Admin Bereich ist sogar sehr komfortabel, schaut on the top gut aus und macht einfach spass. Der Hauptgrund war dann aber die art wie ich Posts verfasse…
Wenn ich einen neuen Eintrag beginne, fange ich oft mit einem Titel an, schreibe diesen in WordPress rein und fange an einige Notizen hinzuzufügen. Dies mache ich meist Unterwegs und habe dafür eine recht praktische WordPress App… Wenn mein Artikel soweit fertig gereift ist arbeite ich diesen dann meist am Rechner oder am Tablet aus und poste diesen. Das geht super komfortabel und schnell. Ich muss mir keine Sorgen um das abspeichern oder hoch laden von Fotos machen.
Tja, hätte ich mehr Zeit würde ich all die tollen Vorteile auch in mein Script hinzufügen… da ich diese aber nicht habe und die Dinge die mir durch den Kopf gehen los werden möchte, kehre ich zu WordPress zurück.
Das neue Standard Theme von WordPress gefällt mir zwar richtig gut, habe mich aber dagegen und für mein “neues” Theme an WordPress entschieden. Zwar habe ich zwei drei Sachen rausgelassen, aber im Grunde bin ich zufrieden.
Jeder der ein eigenes Theme herstellen möchte, dem empfehle ich die ToolBox von http://automattic.com welches ich hier als Grundlage genutzt habe.
Nun geht es aber weiter und ich habe schon einige neue Einträge in der Hinterhand
bis bald
Nun ist es ein Monat her, seit dem ich Hamburg den Rücken gekehrt habe und nun in Frankfurt am Main lebe. Leicht war es nicht, ganz im Gegenteil, ich habe mir wirklich lange Gedanken gemacht ob ich diesen Schritt wagen sollte oder nicht.
Jetzt, hier in Frankfurt in der schönen neuen Wohnung und mit neuem Job muss ich sagen, ich fühle mich wohl. Klar kotzen mich hier einige Dinge an, aber ich bin entspannter und ausgeglichener. Es war die richtige Entscheidung auch wenn mir Hamburg, meine Freunde, Ex- Kollegen und überhaupt alles irgendwie fehlt.
Ich bereue dennoch nicht diesen Schritt getan zu haben. Ich habe viele Freiheiten hier und gehe täglich gern zur Arbeit. Ja ich freue mich sogar hin zu gehen. Wobei mir natürlich der Feierabend noch mehr gefällt ;D. Eins war mir ja schon sehr bewusst, Frankfurt ist nicht Hamburg, und wenn man sich hier wohl fühlen möchte, muss man sich auf die Stadt einlassen. Denn das größte Problem an Frankfurt, es gibt hier keine Alster an die man sich setzten kann und überwältigt ist von der Skyline und dem flair. Natürlich kann der Main sehr schön sein. Aber nicht zu vergleichen mit der Alster oder der Elbe …
Aber mal zu den Dingen die für Frankfurt positiv sind, wie ich finde. Man hat hier einen Haufen Museen. Mit nem 15€ Ticket kann man sogar in alle für Zwei tage lang rein. Das ist genial! Ich wohn so Zentral das ich überall hin mit dem Fahrrad oder zu Fuß gehen könnte. Sogar zur Arbeit ist es nur ein Katzensprung… auch wenn ich kein Freund der Straßenbahn bin, muss ich sagen es hat schon einige vorteile. Vor allem weil man in Frankfurt zur Rush Hour lieber nicht mit dem Auto unterwegs sein sollte. Ach ja und die Klimaanlage in der Straßenbahn (wenn sie mal an ist) ist wirklich Himmlisch, vor allem im Hochsommer <3
Es gibt viele kleine Ecken die man hier entdecken kann. Die versteckten Fachwerkhäuser in der Stadt und etwas weiter außerhalb im Westen der Stadt in Höchst, sind wirklich Traumhaft. Überall an den Häuserwänden finden sich Statuen.Es macht einfach Spaß durch die Ecken zu schlendern. Zu dem ist Frankfurt eine geniale Stadt zum Einkaufen. Hier findet man wirklich alles naja sagen wir mal Fast alles…
Hier gibt es ein super niedliches Kaffee/Restaurant/Sushibar mit so kleinen Minikuchenstückchen. Die Preise sind zwar gepfeffert, aber die kleinen Kostbarkeiten sind so lecker und schön anzusehen das man es in kauf nimmt. Wer also mal hier ist, sollte ein blick bei www.iimori.de rein werfen. Gleich um die Ecke findet man auch schon das nächste Paradies. Ein kleiner Überdachter Markt mit frischen Lebensmitteln und Gewürzen aus aller Welt. Hier bekommt man wirklich alles… okay okay Koschere Lebensmittel gab es auch hier nicht, aber hey, es ist wirklich toll hier. Wo kann man noch Gurken kaufen die noch nach Gurken schmecken oder Tomaten die … ja ihr wisst schon.
Seitdem ich hier bin fahre ich wieder Fahrrad, und das wo ich eigentlich ungern fahre. Es bietet sich aber extrem an und macht hier in der Stadt wirklich laune. Es gibt unzählige strecken die für Fahrräder super zu erreichen sind. Einen wirklich wunderschönen großen Parkfriedhof über den man verträumt schlendern kann und und und
Ich könnte noch einige Punkte aufzählen, aber um es kurz zusammen zu fassen: Es geht, leben außerhalb Hamburgs und innerhalb Frankfurts ist erträglich, ja es macht sogar Spaß… Man muss sich nur für die Stadt öffnen. Auch die Menschen können Nett sein, auch wenn es hier mehr multi-kulti ist, als ich es in Hamburg gekannt habe. Zumindest gibt es hier extrem häufig Menschen die kein Deutsch sondern Englisch sprechen. Wenn man an den Richtigen Stellen wegguckt ist Frankfurt auch schön…
Kurzum: Ich bereue es nicht!
Lang ist es her, das ich ein Songtext gepostet habe welches mein Gefühlswirrwarr so schön zusammenfasst. Ich bin in einer Wolke in der ich vom permanenten positives und gleichzeitig negativen und leeren Gedanken umgeben bin. Komisch das man nicht einfach mal glücklich sein kann … aber dies fasst es schön zusammen:
Herrenmagazin – In den dunkelsten Stunden
Ich glaube an das Böse im Menschen
Ich glaube an das jüngste Gericht
Ich glaube, Gott hat diese Erde verlassen.
Ich glaube noch eher, es gibt ihn nicht.
Ich glaube an den Tod im Vorbeigehen
Ich glaube, dass man gut sein kann.
Ich glaube, es werden alle einsehen
Sie tragen die Schuld daran.Und ich rette mich über die Berge
Seh meinen Träumen hinterher
Es gibt keinen Platz auf der Erde
Wo ich nicht gerne wär
Der Himmel zugeteert
Und trotzdem seh ich weiter
Seh ich weiter als bisher
Ich nehme jede Hürde an
Bin jeden Umweg durchgerannt
Und in mir trag ich alles
Was du dir vorstellen kannstIch glaube daran, dass alles vorbeigeht
Ich glaube, dass sich die Waage hält
Ich glaube ja doch an die Hoffnung
Aber nicht an eine bessere Welt
Ich glaube an das schlechte Gewissen
Ich glaube an den Untergang
Ich glaube, man sollte über alles lachen
Worüber keiner lachen kannUnd ich rette mich über die Berge
Seh meinen Träumen hinterher
Es gibt keinen Platz auf der Erde
Wo ich nicht gerne wär
Der Himmel zugeteert
Und trotzdem seh ich weiter
Seh ich weiter als bisher
Ich nehme jede Hürde an
Bin jeden Umweg durchgerannt
Und in mir trag ich alles
Was du dir vorstellen kannstUnd in den dunkelsten Stunden
Wirft der Schatten das Licht
Löscht das Feuer die Brände
Schweigt man sich aus über dich
Spendet Streit seinen Trost
Führt dich der Sturm in den Hafen
In den dunkelsten Stunden
Schlaflos erwachen
