Kunst oder Geldmache? Teil 2


Ich muss noch einmal etwas ergänzen bezogen auf meine Kritik zum Monolog “20. November”. Ich hatte nun auch die Gelegenheit mir das ganze selbst anzuschauen und mir ein Bild zu machen. Nach dem Stück konnte ich mit der Darstellerin sprechen und so einige Missverständnisse aus den Weg räumen. Zuerst sei gesagt das die Inhaltsangabe von einem X beliebigen Journalisten verfasst wurde und nur das wiedergibt was er oder sie glauben das gemeint wurde. Das Stück handelt nicht um Bastian B. dennoch ist sein Abschiedsbrief die Grundlage für das Stück gewesen.

Das Stück ist an sich sehr gut gelungen, es spricht das Publikum an und man wird als Zuschauer voll integriert und bildet ein Teil der Geschichte. Was viele sehr nachdenklich gestimmt hatte. Die einzigen Kritikpunkte die ich hatte, welche auf ungenügender Recherche zurückzuführen waren, betreffen Inhaltliche Daten und Namen die einfach nicht Stimmten, diese sollten aber so wurde mir ausgerichtet bei den nächsten Aufführungen behoben werden. Alles im allen denke ich schon das sich dieses Stück lohnt, vor allem da im nachhinein eine sehr interessante Diskussion entfacht wurde auf die ich nicht weiter eingehen werde, da dies nicht von Bedeutung für die Kritik ist.

  • s.

    Der Eintrag ist ja schon eine Weile her und mir ist so langweilig, dass ich trotzdem etwas dazu schreiben möchte, vielleicht liest es der Verfasser ja doch noch.. Gute, kurze, detaillarme Kritik und das ist ok, da es ja gar keine kritik über das Stück in dem Sinne werden sollte. Besonders schön finde ich, dass du dir das Spiel im Nachhinein noch angesehen hast und nicht einmal auf deiner Meinung beharren musst, die du die vorher davon gebildet hast. Ich halte von dem Theaterstück an sich nicht so viel, aber das ist nur meine eigene Meinung, die Umsetzung ist einfach nicht das, was es sein sollte, vielleicht KANN es das auch gar nicht werden. Ansonsten ist es nie schlecht, gesellschaftliche Themen anzusprechen, von einer anderen Sichtweise sowieso.