Amsterdam 2010 / 5771


Nun war es endlich so weit, ich flog nach Amsterdam. Trotz Müdigkeit nach der letzten Nachtschicht stand ich um halb 12 auf und war dann gegen 14 uhr am Flughafen. Und dann nahte auch schon die Überraschung. Da stand ich in der Schlange vor dem Körperscanner und war erst mal Baff. Ich war fast davor mich lauthals aufzuregen, bevor ich ein Hinweisschild mit dem Stichwort “Freiwillig” sah. Natürlich wechselte ich zum regulären check und schaute mir die idoten Menschen an welche sich Freiwillig scannen ließen.

Kopfschüttelnd und mit knapper verspätung wurde ich dann mit einem Bus zum Flieger kutschiert. Es war eine kleine Maschine mit jeweils zwei sitzen auf jeder Seite. Naja nicht gerade meine Lieblingsmaschine, da man wirklich jede Bewegung spürte, aber alles besser als Fahren und schneller natürlich. Ausserdem durfte ich alleine Sitzen und das auch noch direkt am Fenster :)

Nach 50 Minuten Flug war ich dann am Amsterdamer Flughafen und musste dort noch 2 Stunden totschlagen, bis meine Begleitung nach kam. Danach ging es aber los. Wir besorgten uns 48 Stunden Karten um so mobil wie möglich in der Stadt zu sein. Spät am Abend kamen wir dann auch im Hotel Convent an.

Wir packten kurz aus und gingen noch los etwas essen. Naja ich gebe zu wir waren bei McDonalds, aber natürlich nicht nur wegen dem scheußlichen essen, sondern vor allem wegen dem kostenlosen Wlan Zugang ;)

Natürlich drehten wir dann noch einige Runden in der Stadt um uns ein Bild von der Gegend zu machen. Der erste Eindruck war wirklich durchaus positiv und ich freute mich schon auf weitere Erkundungstouren.

Am Tag darauf machte ich mich nachmittags alleine los um die Stadt etwas zu erkunden. Ich hatte mich ausnahmsweise nicht wirklich auf die Stadt vorbereitet. Da ich eh viel zu kurz vor Ort war. So schaute ich mir nur einige Kleinigkeiten heraus und lies die Stadt auf mich wirken.

Im Grunde hatte ich viel Glück mit dem Wetter, auch wenn es zugegebener maßen sehr frisch war. Bei Tag wirkte die Stadt nicht mehr ganz so beeindruckend wie am Abend, dennoch hatte Amsterdam viel zu bieten. Amsterdam ist nicht nur ein reinstes Kiffer Paradies, sondern auch ein wirkliches Shopping Paradies! Die Ladenauswahl braucht sich nicht zu verstecken und da Sonntags die Läden fast alle durchgängig geöffnet waren, hatte Amsterdam sofort ein Stein bei mir im Brett!

Da die Strassen alle recht rund verliefen, ging man oft zwar in den Süden, kam aber dann im Norden heraus ;D Was mich anfangs etwas irritierte aber auch sehr zu Träumen einlud. Das Flair und die Menschen, welche wirklich sehr entspannt wirkten ( lag vllt. wirklich an dem Drogenkonsum ) waren die Reise auf jedenfalls Wert.

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen und besuchte einen CoffeeShop, und zwar das “Abraxas too”. Welches mir empfohlen wurde. Es war eine sehr entspannte und nette Atmosphäre und lud zum bleiben ein.

Ab Späten Abend gingen wir dann noch in das Grand Hotel Krasnapolsky, was praktischer weise ganz in der nähe unseres Hotels lag. Dort gab es Dinner mit anschließender Party. Viele bunte, lustige Menschen die den Abend und somit auch die Reise wirklich abrundeten.

Am nächsten morgen schipperten wir auf die andere Seite des Fusses in das NH Galaxy zum Brunchen. Wir verabschiedeten uns dann von einigen Bekannten und ließen und gemeinsam etwas von der Stadt treiben, bis es dann am Abend zurück nach hause ging.

Ich hatte mir die Stadt wesentlich größer vorgestellt, aber das tat dem keinen Abbruch. Zwar habe ich viel gesehen, aber bestimmt noch nicht alles. Es wird sicher nicht das letzte mal sein dass ich nach Amsterdam fliegen werde. (Spätestens wenn ich Sonntags shoppen möchte ;o) )

“…ich muss mal wieder nach Amsterdam fahren, mal einfach so über den damm karrn…” (mutabor)